Neue OZ: Kommentar zu Griechenland
Geschrieben am 11-05-2012 |
Osnabrück (ots) - Einer für alle
Es ist an der Zeit, dass sich in Griechenland ein Mann beugt - und
damit allen Hellenen den Rücken stärkt: Fotis Kouvelis,
Parteivorsitzender der Demokratischen Linken, muss sich einer
Regierung anschließen, selbst wenn er dadurch den Zorn seiner
Anhänger auf sich zieht.
Eine andere Wahl hat er nicht, will er das Land vor dem Untergang
retten. Vor dem Hintergrund des Pokers um die Regierungsbildung haben
die Börsianer schon angefangen, wieder deutlicher auf den Austritt
der Griechen aus dem Euro zu spekulieren. Bis Ende des Jahres soll es
so weit sein. Sogar die Griechen selbst wissen: Die Folgen für die
marode hellenische Wirtschaft wären desaströs.
Trotzdem pocht Kouvelis selbst in dieser Situation darauf, dass
die radikallinke Schwesterpartei von Alexis Tsipras mit ans Ruder
kommt. Sitzt dieser Wahlsieger nach Stimmen aber nicht auf der
Regierungsbank, dürfte der Wähler-Aufschrei kurz sein. Das zeigt das
Beispiel der Volksparteien von gestern, Pasok und Nea Dimokratia:
Jahrzehntelang waren sie sich nicht grün, durch wirtschaftlichen
Druck arbeiten sie nun zusammen.
Voraussetzung für den Erfolg einer solchen neuen Dreier-Koalition
wäre jedoch auch ein Entgegenkommen der internationalen Partner.
Zunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Griechen auch
Wachstum brauchen. Würde es ihnen gewährt, nähme das ganz automatisch
auch den radikalen Kräften den Wind aus den Segeln.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
395199
weitere Artikel:
- Schwäbische Zeitung: Griechenland geht unter - Kommentar Leutkirch (ots) - Wolfgang Schäuble neigt nicht dazu, bodenlosen
Unsinn zu reden. Dazu ist der Bundesfinanzminister zu intelligent.
Wenn er also darauf hinweist, dass die Euro-Zone einen Austritt
Griechenlands verkraften könnte, hat dies einen handfesten
Hintergrund. Schäuble will den Druck auf Athen verstärken. Seine
Botschaft lautet: Zu den Sparbeschlüssen gibt es keine Alternative.
Ähnliche Ansagen kommen auch aus Brüssel. Doch Schäuble hat noch
etwas nachgeschoben. Er verweist auf die gestärkte Widerstandskraft
der Euro-Zone. mehr...
- Lausitzer Rundschau: Richtige Haltung
Die EU und die Schadstoffe in Kinderspielzeug Cottbus (ots) - Ganz klar: Keine Bundesregierung kann einfach Ja
sagen, wenn die EU-Kommission die ohnehin immer umstrittenen
Grenzwerte für Schadstoffe in Kinderspielzeug auch noch aufweichen
will - und täte sie es doch, wäre dies unverantwortlich Kindern und
Eltern gegenüber. Die harte Haltung der Ministerin Ilse Aigner (CSU)
und ihres Kabinettskollegen Philipp Rösler (FDP) ist daher richtig
und wird beim Bürger gut ankommen. Aber die ganze Angelegenheit hat
auch einen faden Beigeschmack: Wie konnte es überhaupt so weit
kommen, mehr...
- Lausitzer Rundschau: Klatsche für Hochmut
Bundesrat stoppt Kürzung der Solarförderung Cottbus (ots) - Man darf die Abstimmungsniederlage der
Bundesregierung im Bundesrat bei der Solarförderung durchaus als
Klatsche werten. Selbst CDU-geführte Länder werfen Berlin mangelnde
Sensibilität für eine Mittelstandsbranche, Gefährdung einer
Zukunftstechnologie und Rücksichtslosigkeit gegenüber den
Arbeitnehmern vor. Starker Tobak. Vordergründig trifft das
Zweidrittel-Votum Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), der formal
für die nun gescheiterte massive Senkung der Solarförderung
verantwortlich zeichnet. Tatsächlich aber mehr...
- NRZ: Zum Glück entscheiden die Wähler - Kommentar zur NRW-Wahl.
Von Rüdiger Oppers Essen (ots) - Morgen geht es um unser Land. Es geht auch ums Geld,
aber es geht nicht um Europa, nicht um Angela Merkels Schicksal, auch
nicht um den Fiskalpakt, sondern um uns in NRW. Schon deshalb ist
Wählengehen Pflicht!
Dies zu erkennen, haben uns die Parteien in den vergangenen zwei
Monaten nicht leicht gemacht. Vom mauen Wahlkampf durfte man sich mit
Recht angeschnödet fühlen. CDU-Kandidat Norbert Röttgen hat es im
Fernsehinterview präzise auf den Punkt gebracht: "Bedauerlich, dass
die Wähler entscheiden ..." Eine grandiose mehr...
- Weser-Kurier: Kommentar zur Entscheidung über die Solarförderung Bremen (ots) - Natürlich lässt sich über die Förderung der
Solarenergie in Deutschland vortrefflich streiten. Macht es Sinn,
jenseits einer Anschubfinanzierung erneuerbare Energien zu
subventionieren, wenn diese - wie im Fall der Photovoltaik - nur
bedingt markttauglich sind? Andererseits: Können wir es uns
angesichts der ambitionierten Energiewende überhaupt leisten, auf
Sonnenenergie als Alternative zum Atomstrom zu verzichten? Nicht nur
gestern im Bundesrat malen energiepolitische Eiferer auf beiden
Seiten gerne in Schwarz-Weiß-Kategorien, mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|