Neue OZ: Kommentar zu Papst Franziskus
Geschrieben am 25-07-2013 |
Osnabrück (ots) - Mit eindeutigem Schwerpunkt
Bruchlos setzt Papst Franziskus in Brasilien fort, was er bereits
in Rom und Lampedusa praktiziert hat: Er kümmert sich um
Strafgefangene und Suchtkranke, um Flüchtlinge und arbeitslose
Jugendliche, kurz: um die Notleidenden. Der politisch denkende Papst
tritt dabei nicht allein mit schön klingenden Appellen für eine
gerechtere Welt ein, sondern insbesondere mit persönlichen,
herzlichen Begegnungen. Diese Zeichen der Solidarität wirken
authentisch und geben seinen Ansprachen ein größeres Gewicht.
Welche Wirkung generell die Worte eines Papstes haben, das konnte
man auch bei seinen Vorgängern nicht messen. Bemerkenswert ist
jedoch, dass sich der Argentinier in seinen Forderungen konkret und
deutlich - ohne vornehme Zurückhaltung - äußert. Wenn sich das
katholische Kirchenoberhaupt gegen eine Liberalisierung des
Drogenkonsums wendet und den Kartellen und "Händlern des Todes" den
Kampf ansagt, macht er sich damit nicht nur Freunde, zumal sich in
Lateinamerika viele Politiker für eine Freigabe der Drogen einsetzen.
Es scheint, als sei der Weltjugendtag in Brasilien auf Franziskus
zugeschnitten, auch weil ihm die Situation in den Armenvierteln und
die Mentalität der Südamerikaner bestens vertraut sind. Dabei lässt
sich der Papst nicht nur von den Weltjugendtagsteilnehmern bejubeln.
Dass er den Schwerpunkt auf Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und
Solidarität legt, wird auch die Kirche verändern.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
476834
weitere Artikel:
- Neue OZ: Kommentar zu Zugunglück/Spanien Osnabrück (ots) - Schnell aufklären
Am Schaltpult des verunglückten Alvia-Schnellzuges saß ein
erfahrener Lokführer, der den Streckenabschnitt, auf dem nun so viele
Menschen starben und verletzt wurden, gut kannte. Der Mann war
offenbar seit mehr als einem Jahr auf der Unfallstrecke unterwegs.
Jetzt ist er mit mehr als doppelt so hohem Tempo wie erlaubt in eine
Kurve geschossen und hat eines der schwersten Zugunglücke in der
spanischen Eisenbahngeschichte - ja was? Verursacht, nicht verhindern
können, in Kauf genommen?
Bis mehr...
- Neue OZ: Kommentar zu NSA-Affäre/Ronald Pofalla Osnabrück (ots) - Dreister Spott
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Nach diesem Grundsatz
handelt Kanzleramtsminister Ronald Pofalla - dreisterweise immer
noch. Selbst vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium trägt er fast
nichts zur Information über die NSA-Affäre bei. Wortreich sagt er
Aufklärung zu. Doch das bekommen die Bürger nun schon seit sieben
Wochen versprochen.
Lediglich zu versichern, Verfassungsschutz und
Bundesnachrichtendienst hielten sich an Recht und Gesetz, spottet
jeder Beschreibung. Gerade weil mehr...
- Neue OZ: Kommentar zu Deutsche Bahn Osnabrück (ots) - Ebbe wegen der Flut
Die Bahn im Stresstest - ein Dauerzustand. Hiobsbotschaften
gehören zum Ritual der Bilanzpressekonferenzen des Megakonzerns.
Derzeit ist es die Flut, die für Ebbe in der Kasse sorgt. Allein im
Juni sind wegen des Hochwassers 30 Millionen Euro an Erlösen
ausgefallen. Ein Ende ist nicht in Sicht: Der nach Deichbruch
beeinträchtigte West-Ost-Verkehr nach Berlin könnte bis 2014 gestört
sein. Ende September ist überhaupt erst eine Diagnose des Schadens
möglich.
Das nervt die Kunden, ist mehr...
- Weser-Kurier: Zur Abschiebepraxis schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 26. Juli 2013: Bremen (ots) - Im Januar fallen die Freizügigkeitsbeschränkungen
für die neuen EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien. Männern,
die sich schon jetzt auf den Weg in den Westen gemacht haben, um sich
als Tagelöhner zu verdingen, ist jetzt unmissverständlich klar
gemacht worden: Ihr seid fünf Monate zu früh hier. Weil sich die
Gemeinde Steinfeld offenbar überfordert sah mit der Unterbringung der
vier - oder waren es doch nur zwei? - Bulgaren und Rumänen aus dem
Wald, hat der Landkreis als Ausländerbehörde den neuen EU-Bürgern das
Aufenthaltsrecht mehr...
- Lausitzer Rundschau: Im Wahlkampfmodus
NSA-Spähaffäre wird immer stärker instrumentalisiert Cottbus (ots) - Für Otto Normalverbraucher ist die NSA-Spähaffäre
mit all ihren Fachbegriffen schon unverständlich genug. Prism,
XKeyscore, Tempora. Wer versteht das schon? Zugespitzt wird die
Verwirrung noch durch den Umstand, dass diejenigen, die die Affäre in
Deutschland aufzuklären versuchen, die Parteien und die Medien, alle
schon im Wahlkampfmodus sind. Und der bestimmt einen Großteil der
Fragen, die derzeit öffentlich und in der Parlamentarischen
Kontrollkommission gestellt werden. Es geht sehr stark um
parteipolitische Verantwortung mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|