Rheinische Post: Kommentar: Plan für Flüchtlinge
Geschrieben am 05-04-2016 |
Düsseldorf (ots) - In der deutschen Flüchtlingskrise zeichnet sich
nach schwierigen Monaten ohne Übersicht nun Entspannung ab. Dafür
gibt es vor allem zwei Gründe: Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge
ist drastisch zurückgegangen, und das Bundesamt für Flüchtlinge hat
das Tempo für die Bearbeitung von Asylanträgen atemberaubend erhöht.
Letzteres ist der Verdienst von Frank-Jürgen Weise - Doppelchef von
Bundesamt für Flüchtlinge und Arbeitsagentur. Für die weitere
Bewältigung der Flüchtlingskrise sollte die Bundesregierung sich
Weises Prinzipien zu eigen machen. Der erfahrene Verwaltungsmann
arbeitet stets mit festen Plangrößen, nach denen er seine Behörden
organisiert. Es ist dringend notwendig, dass sich die Bundesregierung
dazu durchringt, für die kommenden Monate und Jahre die zu
erwartenden Flüchtlingszahlen festzulegen. Nur dann können auch
Kommunen und Länder planen, wie viele Erstaufnahmeeinrichtungen und
Integrationskurse sie brauchen. Die Regierung sollte diesen Schritt
wagen, auch wenn er eine neue Debatte über Obergrenzen auslösen
könnte.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
588370
weitere Artikel:
- Rheinische Post: Kommentar: Strafrecht für Firmen Düsseldorf (ots) - Es ist wie immer in Sachen Strafrecht: So lange
einem Verdächtigen seine Schuld nicht bewiesen ist, hat er als
unschuldig zu gelten. Das ist das Gebot der Fairness. Und auch jene
Banken, die sich in der Vergangenheit mit Staatsanwälten auf einen
Deal einigten und dafür Millionen zahlten, haben juristisch eine
weiße Weste. Nur: Warum zahlen Banken siebenstellige Beträge, wenn
sie nichts verbrochen haben? Trotz aller politischen Bemühungen
entziehen sich weit entfernte Steueroasen der Kontrolle und leisten
der Steuerflucht mehr...
- Rheinische Post: Kommentar: Loveparade - Versagen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf (ots) - Kaum war bekannt, dass der Strafprozess zur
Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe nicht zustande kommt,
begannen auch schon die Schuldzuweisungen. Im Zentrum der Kritik: vor
allem das Landgericht Duisburg, weil es die Anklageschrift
zurückgewiesen hat. Doch damit tut man der zuständigen fünften
Strafkammer unrecht. Sie hat geprüft und entschieden, dass die Klage
keine Aussicht auf Erfolg hat. Wenn man den Richtern einen Vorwurf
machen will, dann den, dass sie die Anklageschrift schon früher
hätten ablehnen müssen mehr...
- Thüringische Landeszeitung: Kritik nur heiße Luft - Verkehrsprojekte immer konkret abwägen / Leitartikel von Norbert Block zur Kritik des Bundesrechnungshofes am Bundesverkehrswegeplan des Dobrindt-Mi Weimar (ots) - Kaum ein öffentlich finanziertes Großprojekt ist in
den vergangenen Jahrzehnten mit dem Geld ausgekommen, das von den
Behörden und Politikern im Vorfeld veranschlagt wurde. Im jährlichen
Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler wie in den Prüfberichten des
Bundesrechnungshofes füllen solche
Geldverschwendungs-Prestigeprojekte unzählige Seiten. Kein Wunder
also, wenn die obersten Rechnungsprüfer bereits im Vorfeld erhebliche
Bedenken an den geplanten Ausgaben in Höhe von 114 Milliarden Euro
für die 1800 Straßenbaumaßnahmen mehr...
- Hamburg Trend von NDR 90,3 und "Hamburg Journal": Verluste für SPD, Zustimmung zum aktuellen Senat Hamburg (ots) - Nach dem aktuellen Hamburg Trend von infratest
dimap für NDR 90,3 und "Hamburg Journal" müsste die SPD Einbußen
hinnehmen, wenn schon an diesem Sonntag Bürgerschaftswahl wäre.
Aktuell kämen die Sozialdemokraten auf 39 Prozent (2015: 45,6). Die
CDU erholt sich leicht von ihrem Rekordtief und erreicht bei der
Sonntagsfrage 18 Prozent (15,9). Die Grünen legen etwas zu auf 15
Prozent (12,3). Auch die Hamburger Linken können sich verbessern -
auf 11 Prozent (8,5). Die AfD steigert sich im Hamburg Trend auf
aktuell 8 Prozent mehr...
- neues deutschland: Außenpolitische Sprecherin der Grünen im Europaparlament kritisiert Waffenexporte der EU Berlin (ots) - Barbara Lochbihler, außen- und
menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen im Europäischen
Parlament, kritisiert Waffenexporte der EU an autoritäre Staaten.
"Autoritäre Regimes wie die von Sisi oder den Saudis sind kein
Stabilitätsanker. Wer ihnen U-Boote, Sturmgewehre oder Drohnen
liefert, spielt mit dem Feuer", schreibt Lochbihler in einem
Kommentar in der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues
deutschland" (Donnerstagausgabe). Allein im Jemen-Konflikt würden die
Vereinten Nationen von 119 Völkerrechtsverletzungen mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|