Der Tagesspiegel: Brandenburger CDU-Chef fordert stärkeren Mitte-Kurs der Union:
Ingo Senftleben warnt vor Richtungsdebatten und will Fokussierung auf Sicherheit, Bildung und Infrastruktur
Geschrieben am 06-11-2018 |
Berlin (ots) - Der brandenburgische CDU-Fraktionschef und
Landesvorsitzende Ingo Senftleben hat sich mit Blick auf den
künftigen Kurs bei den Christdemokraten für einen Mitte-Kurs
ausgesprochen und zugleich vor Richtungsdebatten gewarnt. "Ich werbe
ausdrücklich dafür, dass wir jetzt das Prinzip der Mitte nicht aus
dem Blick verlieren, sondern stärken. Deshalb geht es für mich auch
nicht um einen Ruck der Union nach links oder rechts, sondern um
einen Ruck nach vorn", schreibt er in einem Gastbeitrag für den
"Tagesspiegel" (Mittwochausgabe), ohne sich für einen Kandidaten
explizit auszusprechen. "Wir brauchen keine Richtungsdebatten,
sondern Lösungen für den Alltag der Menschen und ein positives
Zukunftsbild für unser Land."
Die Entscheidung über die Nachfolge von Parteichefin Angela Merkel
wird auch als Richtungsentscheid für die CDU diskutiert.
Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer steht dabei als enge
Vertraute der Kanzlerin für einen Mitte-Kurs. In Brandenburg findet
am 1. September die nächste Landtagswahl statt.
Inhaltlich schlägt Senftleben seiner Partei eine Fokussierung auf
die Themen Sicherheit, Bildung und Infrastruktur vor. "Statt 16
Länder mit 16 teilweise sehr unterschiedlichen Bildungssystemen
müssen endlich vergleichbare Rahmenbedingungen, Inhalte und Prüfungen
geschaffen werden", schreibt er. Zudem sei es wichtig, auf
gleichwertige Lebensverhältnisse zu achten, damit die Menschen dort
gut leben könnten, wo sie leben und ihre Heimat sei. Durch eine
konsequentere Durchsetzung bestehender Gesetze solle der Staat
handlungsfähig bleiben.
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