Verband der Beamten der Bundeswehr (VBB) fordert Planungssicherheit
Geschrieben am 11-06-2010 |
Bonn (ots) - Die in den vergangenen Tagen unter dem Eindruck der
Sparbeschlüsse für den Bundeshaushalt geführte Debatte um die
Bundeswehr führt bei den Beamten und Arbeitnehmern zu Unverständnis
und massiver Sorge um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze. Es kann nicht
mehr von der Hand gewiesen werden, dass die Kassenlage und nicht die
Auftragslage die Struktur sowie die Zukunft von Streitkräften und
Bundeswehrverwaltung bestimmt. Die bereits in der Vergangenheit
erbrachten Personalkürzungen führen bereits jetzt das Personal der
Bundeswehr an die Grenzen der Belastbarkeit. Ohne Not wird über das
Thema Wehrpflicht zur weiteren Verunsicherung in der Bundeswehr
beigetragen. Es muss den Verantwortlichen in der Bundeswehr und den
Politikern klar sein, dass bereits die Reduzierung bei den Berufs-
und Zeitsoldaten um 40000 Personen eine Weiterführung der Wehrpflicht
unmöglich macht, da Ausbildung und sinnvoller Einsatz von
Grundwehrdienstleistenden dann nicht mehr gewährleistet werden kann.
Die Folgen des Wegfalls der Wehrpflicht bedeutet weitere Schließungen
von Standorten und einen gravierenden Verlust von zivilen
Arbeitsplätzen. Notwendig ist eine breite gesellschaftliche Debatte
und eine zwingend erforderliche Aufgabenkritik für die Bundeswehr,
damit endlich nachhaltig Planungssicherheit erreicht werden kann.
Originaltext: Verband der Beamten der Bundeswehr e.V.
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Pressekontakt:
Wolfram Kamm
Bundesvorsitzender
53115 Bonn, Baumschulallee 18 a
Telefon: 0228/389270
E-Mail: mail@vbb-bund.de
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