Der Tagesspiegel: Fall Koelbl: BND-Mitarbeiter verstießen gegen Spitzel-Verbot
Geschrieben am 21-04-2008 |
Berlin (ots) - Berlin. Die "Spiegel"-Journalistin Susanne Koelbl ist offenbar entgegen ausdrücklicher Anweisung und möglicherweise ohne Wissen der Behördenleitung von Mitarbeitern des Bundesnachrichtendiensts (BND) bespitzelt worden. "Die Überwachung von Journalisten ist dienstintern nach wie vor verboten", sagte BND-Sprecher Stefan Borchert dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel (Dienstag-Ausgabe)-. Eine entsprechende ausdrückliche Anweisung des BND-Präsidenten Ernst Uhrlau, die dieser nach der öffentlich gewordenen Bespitzelung von Journalisten Anfang 2006 herausgegeben hatte, sei weiter in Kraft. "Journalisten oder allgemein Angehörige der Medien" dürften danach "weder observiert noch sonst ausgeforscht werden." Davon seien keine Abstriche gemacht worden.
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